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FVCML0208 10
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Auf dieser Seite  finden Sie einige Erfahrungswerte und Tipps, die hilfreich sein können, um Kauf- oder Ausleihentscheidungen zu treffen. Ich betone ausdrücklich, dass es sich hier um persönliche Erfahrungen handelt ohne jeglichen repräsentativen Anspruch.

Alle hier aufgeführten Punkte sind auch in der Packliste aufgeführt, die man nach eigenen Wünschen vervollständigen kann. (Dort gibt es auch noch eine Teilliste mit der wichstigsten Gletscher-  und Hochtourenausrüstung. Die dort aufgeführten Utensilien benötigt man als einfacher Tourengeher nicht.)

Über die folgenden Ausrüstungsgegenstände müssen Sie sich Gedanken machen:

LVS

Lawinen-
Verschütteten-
Suchgerät

Ist unerlässlicher Teil der Notfallausrüstung. Die Vielfalt ist groß, aber bei den gemeinsamen Übungen hat mich das Pieps DSP am meisten überzeugt. Direkt danach kommt das Ortovox S1. Bei unseren Versuchen hatte das Pieps die deutlich größte Reichweite (beim großen VS-Check). Auch die Suchzeiten waren bei den Piepsbesitzern am geringsten (obwohl das Ortovox S1 in einem Display scheinbar deutlicher angezeigt hat, wie die Verschütteten im Suchfeld verteilt waren). Wer sich ein Gerät ausleiht, sollte darauf achten, dass es ein 3-Antennen-Gerät ist. Finger weg von analogen VS-Geräten (Kann man die überhaupt noch leihen? - oder besser: Wenn euch ein "Fachgeschäft" ein analoges Gerät verleihen will, solltet ihr das Geschäft schleunigst verlassen. Und am besten den Tourenski dort auch nicht nehmen ...)!

Lawinensonde


Ist unerlässlicher Teil der Notfallausrüstung. Lawinensonden gibt es in Längen von ca. 1,80 m bis 3,20 m. In den meisten Fällen sind Verschüttungen unterhalb eines Meters. Wer mehrere Meter tief verschüttet würde, hat wegen der langen Ausgrabezeit deutlich geringere Überlebenschancen. Aber nur um ein paar Gramm zu sparen (denn mehr sind es wirklich nicht), gehe ich nicht das Risiko ein, eine verschüttete Person zu verfehlen - also, wenn es geht: 3,20 m Länge, gerne auch in Carbon. Günstig ist eine Spitze, die einen geringfügig größeren Durchmesser als die Sonde selbst hat, denn das verhindert ein Festfrieren im Sondenloch und vereinfacht damit das Sondieren. Wer Gelegenheit hat, die Sonde vor Kauf oder Ausleihe zu erproben, sollte darauf achten, dass sie leicht zusammengebaut und arretiert werden kann.

Schaufel

Ist unerlässlicher Teil der Notfallausrüstung. Hier gibt es große Qualitätsunterschiede. Im Notfall muss man verpressten und eisigen Schnee schaufeln können (was etwas völlig anderes ist als der Schnee, den wir beim Graben von Schneeprofilen haben) - und das auch noch sehr schnell und effizient. Plastikschaufeln gehen noch gerade, Carbonschaufeln taugen hierfür nicht gut (in Schaufeln habe ich im Laufe der Jahre auch schon einige 100 € investiert). Die Carbonschaufeln, die ich hatte, "schafften einfach nix" ... Wenn ihr also irgendwie die Wahl habt, besorgt euch eine Alu-Schaufel. Bei allen Schneebuddeleien hat mich bisher die Ortovox Professionell Alu II am meisten überzeugt.

In Berg & Steigen 4/08 gibt es einen Schaufeltest. Dort empfehlen die Autoren darauf zu achten, dass das Schaufelblatt aus 6061 Aluminium mit einer Temperaturnachbehandlung T6 (Härtung) hergestellt sein soll. Sollte dieses Qualitätsmerkmal nicht klar spezifiziert sein, raten sie von einem Kauf ab.

Die Form des Schaufelblattes sollte so sein, dass es gut Schnee aufnehmen kann und dieser nicht sofort wieder herabrutscht (U- oder Muldenform).

Ein lesenswerter Artikel zur Schaufelstrategie im Zuge der Kameradenhilfe findet sich in Berg & Steigen 4/07.

Helm

Ist so notwendig, wie man bei einem Sturz gleich welcher Art auf weichem oder hartem Untergrund aufschlägt. Da man das vorher nicht weiß, sind alle Antworten auf etwaige Fragen um die Notwendigkeit nur noch Folgen konsistenten Nachdenkens. Beim Aufstieg ist ein Helm in aller Regel unnötig, daher sollte man eine gute Befestigungsmöglichkeit am Rucksack einplanen (und zwar so, dass der Helm nicht ggf. zum Schneesammler wird).

Es gibt sogar einen speziellen Tourenhelm von Dynafit (siehe nebenstehendes Bild): besonders leicht und platzsparend.

Touren-Skischuhe

Tourenschuhe haben eine Vibram-Sohle, dadurch kann man sehr gut mit ihnen in felsigem Gelände laufen (das ist der wichtigste Vorteil!). Außerdem kann man sie entriegeln, so dass das Sprunggelenk beim Gehen freier beweglich ist - was vor allem auch durch den speziellen, schnürbaren Innenschuh noch unterstützt wird. Man kann die Schnallen geöffnet haben und ist dennoch fest im Schuh.

Sowohl Bewegungsfreiheit bei gleichzeitigem Halt als auch die steigfeste Sohle sind ein bedeutender Sicherheitsfaktor, vor allem wenn man ein Skidpot einrichtet und den letzten Anstieg bis zum Gipfelkreuz zu Fuß machen muss.

Allerdings muss man nicht unbedingt Tourenschuhe benutzen. Man kann auch einen normalen Alpinschuh tragen, wenn man beim Aufstieg die Schnallen des Skischuhs öffnet. Für die Freiheit des Sprunggelenks hat das fast den gleichen Effekt. Der Schuh ist zwar dann nicht mehr ganz fest am Fuß, aber das ist in aller Regel unerheblich. Voraussetzung für die Nutzung eines Alpin-Skischuhs: Es darf kein Rennmodell sein, denn hier ist die Vorlagen-Voreinstellung zu stark, wodurch der Schaft bei jedem Schritt in die Wade drückt. Zu beachten ist allerdings, dass man sich leichter Blasen läuft, denn man rutscht beim Gehen deutlich mit jedem Schritt im Schuh hin und her. Wer das Tourengehen mit Alpinschuhen einplant sollte Folgendes beachten: Zu Hause ausprobieren, ob das Laufen mit dem Alpin-Schuh möglich sein kann und falls es möglich erscheint, dann sicherheitshalber eine Rolle Leukotape sowie genügend Compeed-Blasenpflaster mitnehmen. Und irgendwie im Kopf haben, dass man sich im Skigebiet eventuell Tourenschuhe leihen muss!

Warnung: Sind die Füße erst einmal aufgerieben und die Blasen zu offenen Wunden geworden, kann es sein, dass man irgendwann morgens nicht mehr in den Schuh kommt (weil es so weh tut). Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig zu erkennen bzw. sich einzugestehen, dass der benutzte Schuh nicht zum Tourengehen geeignet und für Ersatz zu sorgen ist.

Einige Informationen zum Thema "Blasen" kann man - einmal mehr - in der Berg & Steigen erhalten: Berg & Steigen 3/99.

Wenn man sich einen Tourenschuh kauft oder leiht, muss man Schuhe für aufstiegsorientierte Tourengeher von solchen für abfahrtsorientierte unterscheiden. Der Unterschied liegt im Härtegrad der Schale. Der links abgebildete Schuh von Dynafit hat erstklassige Abfahrtsqualitäten (vor allem, wenn man ihn mit einem Innen-Tourenschuh von Strolz ausstattet) und bietet dennoch gute Aufstiegsbequemlichkeit.

Touren-Skistöcke

Muss man nicht haben, erleichtern manchmal den Aufstieg. Wenn man keine besitzt, halte ich es für nicht notwendig, sich welche auszuleihen. Ganz zusammenfahren tut man die Stöcke ohnehin so gut wie nie. Manchmal kann man Teleskopstöcke im Sonderangebot kaufen (ich habe die Leki Khumbu-Speed-Lock im Frühjahr (2012) für 50 € bekommen). Wer auf ein solches Angebot stößt, sollte zuschlagen, denn wenn man sich welche leihen sollte, sind auch schon 10 - 20 € weg für zumeist schlechte Qualität (= ärgern, ärgern, ärgern). Ich empfehle ausschließlich Leki-Stöcke (Komperdell ist nach meinen Erfahrungen in allen Preisklassen Sperrmüll - ich habe für Skistöcke im Laufe der Zeit sicherlich so an die 800 € investiert, davon gut und gerne 400 € in Komperdell-Ärgernisse! Der Service bei Komperdell ist lausig - einmal habe ich auf den Ersatz eines werksseitig defekten Modells 2 Jahre gewartet.)! Leki dagegen liefert Ersatzteile innerhalb kürzester Zeit und, was man nicht unterschätzen sollte: Leki ist extrem kulant. Ich habe mehrfach abgeknickte Segmente eingeschickt und sie wurden immer kostenlos ersetzt. Und das Wichtigste: Die Qualität bei Leki setzt Maßstäbe!

Kriterien für die Qualität von Tourenstöcken in der Reihenfolge der Bedeutsamkeit:
1. 3 Segmente
2. Speed-Lock-Verschluss
3. Hartmetallspitze (austauschbar)
4. Stockteller zum Schrauben
5. Aergon-Griff (Ich selbst würde mir keinesfalls mehr einen Stock
     ohne Aergon-Griff kaufen!)
6. Gewicht

Touren-Rucksack

Ist unerlässlich für das Tourengehen. Es gibt kaum ein Utensil, bei dem Herstellerkompetenz und -erfahrung, Tourenpragmatik und persönliche Geschmacksfragen so eng miteinander verbunden sind! Ich nenne hier jetzt keine Markennamen, wenngleich ich immer wieder bei Deuter lande Wink. Mit Vaude, Ortovox und - neuerdings dem erstaunlich vielseitigen Osprey Kode 30 - habe ich ebenfalls sehr gute Erfahrungen gemacht. Man kann es vielleicht so sagen: Deuter hat das beste Tragesystem, Osprey erscheint mir aktuell am besten hinsichtlich der Pack-Funktionalität. Und dann gibt es noch die ABS-Systeme, mit denen man ggf. ein wenig mehr Chancen für den Fall einer Erfassung durch eine Lawine im Gepäck hat (diese Chancen muss man allerdings auch auf dem Rücken schleppen mit zusätzlichen 1,5 -2 kg)

Worauf sollte man beim Tourenrucksack achten? Hier die m.E. wichtigsten Gesichtspunkte:


Osprey Kode 30

Trage-Ergonomie Der Rucksack muss zur Körpergröße passen (Rückenlänge). Die Gurte müssen breit genug und gepolstert sein, damit sie auch nach Stunden noch angenehm sind und sie sollten sich während des Laufens verstellen lassen, um die Belastungspunkte am Körper schnell variieren zu können.

Befesti-gungs-möglich-keiten

Befestigungsschlaufen für Ski oder Snowboard, die es ermöglichen, das Gleitgerät möglichst hoch am Rucksack zu befestigen (da sonst beim Bergabstieg vor allem Skienden leicht mit jedem Schritt auf dem Boden aufsetzen). Ich habe bisher noch keine sinnvolle Gleitgerätbefestigung gesehen, bei der nicht zwei Gurte (unterhalb und oberhalb der Bindung) benötigt werden. Die Befestigungsgurte hierzu sollten unbedingt über einen ausreichenden Kantenschutz verfügen!

Deuter Guide 35+

Befestigungsschlaufen für weiteres Gerät, vor allem für einen Eispickel (das ist die kleine, einsame Schlaufe unten an der Hinterseite und dazu weiter oben ein Befestigungsriemen zum Festklemmen).
Halte- und/oder Befestigungsmöglichkeit für den Helm, so, dass er nicht baumelt.
Pack-
Ergonomie
Günstig sind natürlich viele Fächer und Seitentaschen, wobei nicht jeder Schnick-Schnack auch gleich zur Ergonomie beiträgt.

Osprey Kode 30

Ich bevorzuge ein Extrafach für die Notfallausrüstung, das besonders leicht zugänglich ist. Sehr praktisch finde ich auch eine kleine Tasche am Beckengurt - für den Müsliriegel während des Gehens.
Wer ein Trinksystem benutzt, sollte auf entsprechende Öffnungen achten. Manche Rucksäcke haben eine Schlauchdurchführung durch den Tragegurt, so dass der Schlauch vor Kälte besser geschützt ist und nicht so leicht einfriert. (Ein Hinweis auf Trinksysteme: Mir sind schon zwei Mal die Trinkbeutel undicht geworden, beide Male hatte ich fast den ganzen Tag einen durchnässten Rücken und - was das schlimmste ist - nicht genug zu trinken dabei. Ein Trinksystem kann die gute alte Thermoskanne nicht ersetzen, nur ergänzen!)

ABS-Vario 40 -
Airbag-Rucksack

Wenn man den Rucksack von der Tragegurtseite aus öffnen kann, ist das besonders praktisch, denn erfahrungsgemäß setzt man den Rucksack im Schnee so ab, dass die Außenseite im Schnee liegt (damit man beim Wiederaufsetzen keinen nassen Rücken bekommt).
Größe Selbst für Tagestouren kommt man mit einer Größe unter 30 Litern nicht aus. Man muss schließlich zumindest Felle und Harscheisen, Schaufel, Schaufelstiel und Lawinensonde, Verpflegung, ca. 1,5 Liter Getränk sowie Kleidungsstücke unterbringen können (und eigentlich auch noch Erste-Hilfe-Pack, Biwack-Sack, Reepschnur, ggf. ein Seil und/oder Steigeisen sowie anderes mehr).
Weitere Sicherheits- & Touren-Ausrüstung Das hier aufgeführte Sicherheitsequipment ist Teil der kollektiven Ausrüstung einer Skitourengruppe. Ausgehend davon, dass Unfälle, Materialbruch und andere Unglücke in den allermeisten Fällen nur einzelnen Teilnehmern der Gruppe widerfahren und ihnen alle Gruppenmitglieder im Zuge der Kameradenhilfe Unterstützung leisten, muss also die Gruppe in Gesamtheit genügend Erste-Hilfe-, Reparatur und Rettungsmaterial haben, nicht aber jeder Einzelne. Man teilt sich also das Gewicht auf. Auf der Fahrt sollte jeder das Folgende dabei haben, so dass man dann bei der jeweiligen Tour absprechen kann, wer was mitnimmt.

Erste-Hilfe-Pack
(jede/r zweite oder dritte Tourgeher/in  der Gruppe)

Es muss kein Riesenpaket sein. Wichtig ist eine elastische Binde, eine Mullbinde zum Verbinden von Wunden, ein paar Pflaster, ggf. ein paar Ibuprofen-Tabletten oder anderes Schmerzmittel und natürlich Wärmefolie und die obligatorische Blasenausstattung: Compeed-Blasenpflaster sowie Leukotape.


Biwak-Sack
(jede/r zweite oder dritte Tourgeher/in der Gruppe)

Ein dünner, leichter Nylon-Sack, ggf. mit wärmereflektierender Innenbeschichtung, für ein oder zwei Personen. Bietet in Notfallsituationen wie Verletzungen, Verschüttungen oder Notlager Wind- und Wärmeschutz. Außerdem kann der Biwaksack als Transportrutsche genutzt werden. Der Biwaksack von Ortovox kann gleichzeitig als Hilffe-Schild eingesetzt werden.

Karabiner
(jede/r  ein-
zelne Tour-
geher/in je
1 - 2 Stück
)

Mindestens einen Karabiner sollte jeder dabei haben, noch besser sind zwei. Ggf. ein Schnapper und ein Schrauber. Man benötigt sie zumindest dafür, dass man einen Notschlitten bauen kann.

Reepschnur
(jede/r ein-
zelne Tour-
geher/in je

2 - 3 Stück)

Reepschnüre gehören - wie die Karabiner - zur McGyver-Ausstattung. Wir haben schon gebrochene Skibindungen durch eine Reepschnur-Bindung ersetzt (Gruß an dich, Thomas! Ich habe der Dynafit-Bindung noch nie richtig getraut!). Auch zum Skischlittenbau, zum Flicken des Rucksacks, zum Schienen bei Verletzung etc. sind Reepschnüre unerlässlich.

Für reines Flickwerk reichen 4 mm oder 5 mm-Reepschnüre aus. Soll die Reepschnur als Prusik verwendet werden können, braucht man schon 6 mm Durchmesser.

Mein Orientierungsmaß ist immer: 2 Langprusik, 1 Kurzprusik

Für Gletscher- und Hochtouren benötigt man natürlich eine umfangreichere Ausstattung.

Kabel-
binder
(jede/r ein-
zelne Tour-
geher/in je
2-3 Stück)

Neben Reepschnüren ist es günstig einige Kabelbinder mit im Gepäck zu haben, am besten welche, die einigermaßen lang sind (20 cm). Die sind leicht und äußerst strapazierfähig für kleinere Flickereien.

Kompass
(zumindest jeweils der/die
Tourenfüh-
rer/in und sein/ihr Stell-vertreter/in)

Für mich ist der Kompass das wichtigste Orientierungsinstrument. Es gibt viele gute Hersteller, so z.B. Recta, Suunto, Silva oder KSR. Es sollte kein reiner Peilkompass sein. Besser sind Spiegelkompasse, die auch als Planzeiger verwendet werden können. So ist es leicht, eine Marschzahl aus dem Gelände in die Karte bzw. aus der Karte in das Gelände zu übertragen.

Besonders bewährt im Zusammenspiel mit einer Marschtabelle, wie hier auf dieser Seite downloadbar.

Karte
(zumindest jeweils der/die
Tourenfüh-
rer/in und sein/ihr Stell-vertreter/in)

Bei der Auswahl der Karte ist der Maßstab maßgeblich. Tourenkarten müssen einen Maßstab von 1:25000 haben, sonst kann man die Steigungen nicht genau genug bestimmen.

In Österreich und in den Bayerischen Alpen sind die Karten des Deutschen Alpenvereins (DAV) das Maß der Dinge.

Imprägnierung für Steigfelle


Notklebespray für Steigfelle

Die Wenigsten nehmen so etwas mit auf die Tour, aber das sagt nichts über die Bedeutsamkeit dieser kleinen Hilfsmittel aus. Vor allem, wenn man als Tourenführer unterwegs ist, sollte man so etwas dabei haben. Ist man erst einmal im Gelände und beginnen die Felle aufzustollen oder der Kleber ist durch ein Versehen feucht geworden, so dass die Felle nicht mehr richtig halten, dann ist man schnell in der Situtation, die Tour abbrechen zu müssen. Nicht selten benutzen Teilnehmer Leihmaterial, bei dem sie gar nicht beurteilen können, ob es gut gewartet ist oder nicht. Um hier nicht in Verlegenheit zu kommen, lohnen sich 100 Gramm Mehrgewicht!

Weitere Persönliche Ausrüstungsgegenstände

Schneebrille Unerlässliches Utensil, sollte immer dabei sein, auch wenn nichts auf schlechtes Wetter hindeutet. Wetterumschwünge sind in den Alpen keine Seltenheit und wer dann im Schneetreiben keinen Schutz für die Augen und keine Kontrasthilfe zum Erkennen der Bodenkonturen bei diffusem Licht hat, der hat ein echtes Problem!