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Schneeprofil  E-Mail
Schneeprofil

In den vergangenen Jahren hat sich der Streit zwischen den Lawinenrisikomanagement-Philosophien ein wenig gelegt. Nachdem Werner Munter 1992 mit seiner höchst erfolgreichen probabilistischen Methode avancierte, geriet die Schneedeckendiagnose zumindest fĂŒr das Risikomanagement durch "Alltags-Tourengeher" ein wenig in Verruf. Die Übertragbarkeit von Schneeprofilen auf einen Gesamthang wurde - nicht zuletzt auch durch die Metapher von den sog. Hotspots - stark in Zweifel gezogen. Wer die Diskussion hierzu ein wenig nachvollziehen möchte, sei auf die einschlĂ€gigen Artikel in Berg & Steigen der vergangenen Jahre verwiesen.

Wer die Entstehung von Lawinen verstehen will und vor allem, wer aus den (leider oftmals tragischen) Unfallberichten lernen möchte, muss sich mit dem Thema Schneeprofil intensiv beschĂ€ftigen. Die Lawinenwarndienste informieren genauestens ĂŒber LawinenunglĂŒcke und analysieren - nachvollziehbar fĂŒr den interessierten Laien - die Entstehung der UnfĂ€lle. Hierzu gehört auch immer ein Schneeprofil von der Unfallstelle - fast immer zeigt sich ex post, dass das UnglĂŒck vermeidbar gewesen wĂ€re.


Um Schneeprofile lesen zu können, aber auch um zum besseren VerstÀndnis selbst eines zu graben, bedarf es - zumindest am Anfang - einer Anleitung, etwa der der Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol, Rudi Mair und Patrick Nairz, in Berg & Steigen 4/11.

Die entsprechenden Lesehilfen gibt es hier:

← Lesehilfe Schneeprofil

Wer einmal ein Schneeprofil selber erstellen will, benötigt dazu eine Vorlage, in die er/sie die gemessenen Daten eintragen kann. Eine solche Vorlage kann hier heruntergeladen werden: