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Lesehilfe für Wetterdiagramme  E-Mail
Interpretationshilfe für Wetterdiagramme

Früher habe ich die wichtigsten Wetterdaten aus den täglichen Lawinenlageberichten in eine Excel-Tabelle übertragen, so dass ich einen ungefähren Überlbick über den Wetterverlauf einer Wintersaison bekommen konnte . Für einen norddeutschen Tourengeher ist das wichtig, denn die Wetterunterschiede hier in Bremen sind so groß gegenüber den Alpen, dass man überhaupt kein Gefühl für die Wetterentwicklung in den Tourengebieten bekommt. (Reste davon sind noch in der Carvediem-Marschtabelle zu finden. Es ist eine Frage der Zeit, dass ich den Platz für  die Eintragung wichtigerer Informationen nutzen werde)

Mittlerweile haben Tourengeher die Möglichkeit, genaueste Wetterinformationen aus den anvisierten Tourengebieten zu erhalten. Ich selbst bin häufig in Tirol und ich bin begeistert von den Möglichkeiten, die der Lawinenwarndienst dort einräumt: Man kann von jeder Wetterstation die aktuell aufgezeichneten Daten in 1- und 3-Tagesdiagrammen sowie als Wochen-, Monats- oder Saisondiagramm downloaden und ist dadurch bestens informiert. Zu beachten ist allerdings, dass es sich bei den Daten um ungeprüfte Rohdaten der Messstationen handelt.

www.lawis.at

Aber was sagen die Diagramme aus? Um sie verstehen zu können, muss man sich ein wenig in meteorologische Grundlagen der Aggregatzustände von Wasser einarbeiten. Eine tolle Hilfe hierzu bieten die Online-Lernprogramme der Klimatologie-Seite von Webgeo, die ich hier gerne verlinke:

Energieumsätze bei den Phasenübergängen des Wassers
Kondensation und Feuchtemaße
Adiabatische Prozesse

Auch zur Interpretation der Wetterdaten habe ich eine kleine Lesehilfe erstellt, deren Unvollständigkeit angesichts der Komplexität bei der Entstehung von lawinösem Schneedeckenaufbau mir selbstverständlch bewusst ist: